Pfefferkuchen selber machen

Auch wenn mein Opa Bäcker und Konditor war, und ich sehr oft mit ihm gebacken habe, bin ich bei weitem keine Expertin für’s Backen, außer natürlich beim Müsli backen, da bin ich sensationell gut 😉 Wie sagt man so schön, man muss nicht alles Wissen oder Können, sondern nur, wen man dafür um Rat fragt. Und das habe ich bei meiner Freundin Käthe von “Käthes Kekse” gemacht. Sie hat kann es einfach, super gut backen, ob Kekse, Kuchen oder Torten. Mein Onkel schwärmt noch heute von dem Biskuit, den Käthe damals gebacken hat, als meine Mama in Rente gegangen ist und daher groß ihren Ausstand gefeiert hat, unter anderem mit Käthes leckeren Kreationen.

Ich habe Käthe vor vielen Jahren auf einem “Handmade- und Genussmarkt” in Tübingen kennengelernt. Sie war damals meine Standnachbarin und ich war sofort verliebt in ihre wunderschön verzierten Kekse und den leckeren Geschmack. Und jetzt teilt sie mit uns, dieses schmackhafte Rezept für Pfefferkuchen, ob mit oder ohne Verzierung, in jedem Fall, eine Gaumenfreude. Die schwedischen Lebkuchen beinhalten mehr winterliche Gewürze, als unsere traditionell deutschen Rezepte für Lebkuchen. Und dieses außergewöhnliche Rezept hat Käthe vor kurzem auch im Fernsehen im Hessischen Runfunk, in der Sendung “Die Ratgeber” vorgestellt. Also genug Gründe, um dieses wunderbare Rezept auszuprobieren.


Zutaten für den Pfefferkuchen:

Für etwa 2 Bleche, ergibt das Rezept ca. 16 (große) Kekse

  • 150 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 140 ml Zuckerrübensirup
  • 1 EL geriebener Ingwer
  • 1 EL Zimt
  • 1 TL Nelken
  • 1 TL Kardamom
  • 1/4 TL Piment
  • oder man nimmt einfach 3 gestrichene EL Spekulatiusgewürz
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Wasser
  • 425 g Mehl plus etwas mehr zum Ausrollen

Anleitung:

  • Gewürze, Zucker, Butter und Sirup zusammenrühren, dann das Wasser und zuletzt das Mehl mit dem Backpulver unterkneten
  • den Teig luftdicht verpacken und mindestens einen Tag im Kühlschrank ruhen lassen
  • der Teig hält sich etwa eine Woche im Kühlschrank
  • den Teig auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und mit einer beliebigen Plätzchenform ausstechen
  • Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 225°C vorheizen
  • die Kekse für ca. 5 Minuten backen
  • gut auskühlen lassen

Zutaten für den Guss:

  • 1 Eiweiß
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Spritz- oder Gefrierbeutel

Zubereitung Guss:

  • Zutaten zu einem glatten Guss verrühren
  • in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel geben
  • die Spitze knapp abschneiden
  • die Pfefferkuchen nach Belieben dekorieren

Die Pfefferkuchen sehen so hübsch aus und vor allem so filigran verziert. Meine Freundin Käthe ist da wirklich die absolute Expertin und hat so ein ruhiges Händchen und ein wahnsinniges Können, um so wunderschöne Verzierungen mit Guss zu machen. Ich selbst habe eine nicht so ruhige Hand, von daher kann ich Dir als Tipp geben, einfach ein paar Punkte von dem Guss auf dem Pfefferkuchen zu machen und darauf dann ein paar hübsche bunte Streusel zu geben und leicht andrücken und fest werden lassen.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude, beim ausprobieren und nachmachen.

Deine Crunchy Queen

Julia

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